Wer sein Produkt und insbesondere auch dessen Verkaufspreis bewerben will, oder wer über Produkte und dessen Preise oder Tarife berichtet, kommt nicht drumherum, das Wort günstig oder billig zu gebrauchen. Doch offensichtlich interpretiere ich die Wörter anders als viele Blogger, Journalisten oder die Marketingabteilung des Supermarktes: Immer öfters ist die Rede von billig, auch wenn eigentlich eher der Preis, nicht aber die Qualität gemeint ist. Eine Bestandsaufnahme.
Was ist billig? Das Wort billig benutze ich zur Beschreibung der Qualität eines Artikels. Ist ein Toaster billig, dann ist dieser nicht unbedingt kostengünstig, wohl aber schluderig/billig verarbeitet. Das Fleisch im Supermarkt sollte um himmelswillen nicht billig sein. Billig kommt dann immer zum Einsatz, wenn die Qualität eher schlecht als Recht ist. Ein Golf 3 zum Beispiel war zu seiner Zeit billig in der Verarbeitung und beim Materialmix, nicht aber günstig in der Anschaffung. Ein nagelneuer Audi A4 oder ein BMW 3er in Hausfrauenausstattung ist sicher nicht billig, aber unter umständen günstig. All die Supermärkte und Warenhausketten nutzen das Wort billig sehr gern in der Werbung für Ihre Produkte: Jetzt billiger, wirklich billig, unglaublich billig. Billig heißt für mich, dass das beworbene Produkt minderwertig ist. Was ist günstig? Ein günstiges Produkt ist für mich in erster Linie nicht hochpreisig. Ist ein Produkt teuer oder eben preiswert (günstig), dann ist damit eher nicht die Wertung der Beschaffenheit oder die Qualität gemeint, sondern der Preis. Aufpassen: Wer mit günstig wirbt, wirbt seriös. Wer mit billig wirbt, könnte eventuell auch die Qualität meinen. Was sagt der Duden? Im Synonymwörterbuch des Duden gibt es für das Wort billig hauptsächlich zwei Definitionen. Zum Einen: erschwinglich, fast umsonst, günstig, herabgesetzt, nicht teuer, preiswert. Aber auch: dürftig, minderwertig, schlecht, wertlos, zweitklassig, miserabel, einfallslos usw. Das Wort günstig im direkten Vergleich kennt ebenfalls hauptsächlich zwei Bedeutungen. Zum einen die exakte Beschreibung des Wortes billig: erschwinglich, herabgesetzt, nicht teuer, preiswert. Interessanterweise aber auch billig. Die zweite Bedeutung: aussichtsreich, förderlich, Erfolg versprechend, gut, nützlich, positiv. Eine Assoziation, der ich nur schwer folgen kann. Mein Fazit? Wer sich an die Lebensmittelskandale erinnert, denkt an vergammeltes Dönerfleisch oder an Frischeetiketten auf altem Fleisch. Für mich ist es in erster Linie billiges Fleisch und damit nicht zum Verzehr geeignet. Das Fleisch vom Bauern in der Umgebung aber, dass von glücklichen Tieren stammt ist keineswegs billig, unter Umständen aber günstig zu erhalten. Möglicherweise deute ich günstig und billig einfach nur anders als andere heute. Das mag meiner alten Schule, dem gedruckten Duden oder einfach nur meinem Alter geschuldet sein. Doch es fühlt sich weiterhin falsch an, wenn jemand vom Preis spricht, dies aber als billig kennzeichnet. Bitte liebe Journalisten, Marketingsexperten und Blogger: Wertet die Produkte bitte nicht so ab. Das Wort billig gehört verboten! Es sei denn, es soll ausdrücken, wofür es steht: Minderwertigkeit.In den Browsern kommt mir die Schrift eigentlich meist fetter vor, als sie eigentlich sein sollte. Dabei sind typografische Unterscheidungen doch so sexy, beziehungsweise eine klare Unterscheidung zwischen regulärem und gefettetem Text sehr wichtig.
In Webkit-Browsern konnte man bisher den Text mit -webkit-text-stroke mit einem transparenten Rahmen versehen, um diesen etwas dünner wirken zu lassen. Oder man setzte gleich einen Schatten, was den Kontrast erhöhte und damit einen dünneren Font vortäuscht. Das Problem nur: Auf dem iPhone beispielsweise sah text-stroke fürchterlich aus. Mit dem neuen Safari 5 oder Google Chrome kann man nun -webkit-font-smoothing einsetzen.
Wie die Attribute und Ergebnisse aussehen, könnt ihr euch bei Tim ansehen
Ein Kollege hat mich gestern wieder schmerzhaft dran erinnert, dass es coole Dienste gibt, die ich längst wieder vergessen hatte. Wordle zum Beispiel generiert aus vielen Wörtern eine Tagcloud, die man sich individuell gestalten kann. Auch kann man da einfach sein Delicious-Account eintragen und erhält dafür eine Tagcloud all seiner Bookmarks. Nach ein paar Einstellungen in Wordle habe ich das erzeugte PDF (PDFs sind bei Text im Übrigen Auflösungsunabhängig, heißt skalierbar) runtergeladen und in Photoshop ein bisschen bearbeiten (Licht und Schatten, nebst einer Wölbung hinzugefügt).
Das Ergebnis möchte ich euch nicht vorenthalten:Das Wallpaper hat ein Format von 2560 x 1440 Pixel, was der Auflösung meines 27" iMac entspricht. Ich könnt das dann ja recht einfach für euren Monitor runterskalieren. Wenn ihr mehr Wallpaper haben wollt, sagt nur Bescheid.
Dass ich kein Fußball außerhalb einer Europa- oder Weltmeisterschaft mag, weiß jeder, der mich kennt. Warum sollte mich auch Fußball begeistern, hier in Hannover? Der Spiegel fasst es glaube ich ganz gut zusammen:
Hannover spielt zu unkonstant, zeigt an guten Tagen, warum es nominell nicht auf einen Abstiegsplatz gehört. An den deutlich häufigeren schlechten Tagen hingegen tritt das Team auf, als müsse man ihm alles, aber auch alles von Neuem erklären - angefangen beim Namen der Sportart, die es zu betreiben vorgibt. (spon.de)
Zum Hintergrund: Hannover spielt noch in der 1. Bundesliega und möchte um den Klassenerhalt kämpfen, tut es aber nicht. Und das wiederum finde ich die Tage am Fußball dann doch wieder schön. Irgendwie mag ich den ganzen Trubel um eine Mannschaft nicht, die keine Leistung zeigt.
Aprilscherze nerven an allen Ecken im Netz. Denn ich vermute inzwischen am 1. April hinter jeder Meldung einen Aprilscherz und bin nicht mehr überrascht, wenn der Artikel sich als solcher auch entpuppt. Darüber hinaus sind viele Scherze nun viel zu weit hergeholt. Von meinem Domainprovider Hostway habe ich einen Newsletter mit Aprilscherz bekommen, den ich euch dennoch nicht vorenthalten möchte:
Liebe Domainpartner, die DENIC wird zum 04.10.2010 eine innovative Neuerung einführen: "bunte" Domains. Damit kommt die DENIC der ICANN voraus, die seit Monaten über diese Einführung diskutiert. Doch was sind "bunte" Domains eigentlich?
Standardmässig werden in die Browserleiste die Domainnamen in schwarz geschrieben. Doch mit Hilfe eines speziellen Plugins (zurzeit nur für den Firefox geplant), kann man diese Leiste um eine Art Farbeimer erweitern und somit den Domainnamen in einer beliebigen Farbe schreiben. Wie sieht der Ablauf der Einführung aus? In einem ersten Test wird die DENIC am 04.10.2010 blaue Domains einführen, sollte dieser Test erfolgreich verlaufen, werden später noch weitere Farben folgen. Erstmalig wird auch die DENIC das Modell Grandfathering/Sunrise/Landrush/GoLive nutzen. Wahrscheinlich wurde aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. 04.10.2010 - Grandfathering
Inhaber von .de Domains, die bereits vor dem 04.10.2008 registriert worden sind, können in dieser Phase die korrespondierenden blauen Domains vor allen anderen Interessenten registrieren. 01.11.2010 - Sunrise-Phase A
Während dieser Sunrise-Phase können nur Inhaber deutscher Marken, die eine Assoziation zur Farbe blau vorweisen, blaue Domains registrieren. Jeder Sunriseauftrag wird 75 Euro netto kosten. 03.01.2011 - Sunrise-Phase B
Während dieser Sunrise-Phase können alle weiteren Inhaber deutscher Marken blaue Domains registrieren. Die Kosten der Sunrise B belaufen sich ebenfalls auf 75 Euro netto. 01.03.2011 - Landrush In dieser zweiwöchigen Phase kann jedermann die Domain zu einem "Vorzugspreis" registrieren. Wieviel höher dieser Preis über dem normalen liegt, konnte die DENIC noch nicht sagen. 15.03.2011 - GoLive 04.10.2011 - ggf. Einführung weiterer Farben Anmerkungen zum Ablauf: * Die Sunrise-Anträge werden alle manuell validiert. Für die Validierung müssen entsprechende Nachweise erbracht werden. Sollten mehrere Sunrise-Aufträge für eine Domain eingehen, so werden die Domains nach dem "First come, first served"-Prinzip vergeben.
* Anträge innerhalb der Landrush-Phase werden ebenfalls nach dem "First come, first served"-Prinzip vergeben.
* Die Mehreinnahmen aus den Sunrise-Anträgen und der Landrush-Phase wird die DENIC gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung stellen. Sofern Sie sich für die blauen Domains vormerken lassen möchten, schicken Sie bitte eine kurze eMail. Hostway Deutschland GmbH
Dass ich absolut überzeugter OS X-User bin, sollte sich inzwischen rumgesprochen haben. Wovon ich allerdings weniger überzeugt bin, ist Apples Tradition, verschiedene Styles in Betriebssystemen zu implementieren. Mit irgend einer neuen iTunes-Version kommen so neue Buttonelemente oder Scrollleisten hinzu, die - wenn überhaupt - erst sehr spät durch Updates in das übrige System von OS X implementiert werden. Das Result ist bekannt: Die Scrolleisten in iTunes sind modern und chick, die Scrolleisten im Finder und Mail stammen noch aus der Aqua-Zeit:
Ich möchte aber bitteschön einheitliche Scrollleisten haben. Die Rettung naht in Form einer Systemeinstellung: iLeopard.
Die aktuelle Version kann man sich hier direkt runterladen: http://bit.ly/nAZdA. Eine Webseite dazu gibt zwar schon, allerdings ohne erkennbare Downloadinhalte: http://littlekiwi.co.cc/LittleKiwi/LittleKiwi.html. Das hat auch wohl damit was zu tun, dass der Entwickler verhindern wollte, dass Leute wie ich hier darauf hinweisen: http://twitter.com/gcamp/statuses/4570418390